Jagd im Stromberg in den Medien

Wir freuen uns immer, wenn wir für unsere Internetpräsenz positive Rückmeldungen bekommen. Genauso schön ist es, wenn sich die Presse an uns als kompetenten Ansprechpartner für alle Themen rund um die Jagd wendet.

Jagdfunk – ein Podcast rund um die Jagd.

Folge 20: Von der zum Betrieb eines Jagdreviers erforderlichen Technik, Logistik und Sozialkompetenz.
Wenn einer ein Revier betreut, dann kann er was erzählen. Und wenn einer mit dem Betreuen gar nicht mehr aufhört, dann erst recht. Im Gespräch mit Jochen Schumacher berichtet Stefan „Fex“ Ott vom Leben im Jagdrevier und dem damit verbundenen Spaß an Technik, Logistik und Kommunikation.

Themen: Wie man ein Revier aussucht; Wald- oder Feldrevier; Prophylaxe und Begleichung von Wildschaden; Begehungsscheine und Jagdgäste; Behörden; Abschusspläne; wie man mit der Bevölkerung umgeht; wildernde Hunde und Katzen; Müll im Jagdrevier; wie Jägerlatein entsteht; was man alles im Revier hat; Ver- und Entsorgung im Revier; Gesellschaftsjagden; Drohnen und Wildschaden; Haftpflicht- und Unfallversicherung; Jagdgenossenschaft; Wildbretvermarktung; Einbindung des Reviers ins lokale Leben; Kooperation mit anderen Naturschutzorganisationen; Jagdstrategie.

JagdWissen.net

ist ein ergänzendes Informationsangebot zum Deutschen-Jagd-Lexikon.de und steht seit September 2013 zur Verfügung. Die Plattform dient der Veröffentlichung und Bereitstellung von Beiträgen rund um die Themen Jagd, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft.

 

Jagdrevier Großsachsenheim

Was treiben die Jäger eigentlich in ihren Revieren? Das fragen sich viele Nicht-Jäger. Und einige Seiten im Internet versuchen diese Frage offen und unvoreingenommen zu beantworten. Gelungen ist dies dem Jagdpächter Uli Wanderer und dem Jagdaufseher Stefan >Fex< Ott mit der Webseite „Jagdrevier Großsachsenheim“. Seit Herbst 2012 werden dort, in erfrischend lockerer Art das Revier und die damit verbundenen zwei- und vierbeinigen Akteure vorgestellt, die mit dem Revier verbundenen Arbeiten beschrieben und scheinbar ganz nebenbei alle Themen der Jagd aufgegriffen und erläutert.

Der Volksmund behauptet gerne, dass Liebe durch den Magen geht. Ohne Zweifel ist aber das Wildbret ein nicht zu unterschätzender „Sympathieträger“ für die Jagd. Auf der Webseite wird nicht nur darauf hingewiesen, das man in Sachsenheim Wildbret erwerben kann, es werden auch Rezepte und Hinweise für das Grillen von Wildbret angeboten. Und das in einer Form – in Bild und Schrift – das einem das Wasser im Munde zusammenläuft.

Der Jäger findet beim Stöbern in der Rubrik „Service“ viele hilfreiche Tipps und Anleitungen, die die Revierarbeiten erleichtern und wichtige Dokumente werden zum download angeboten.

Abgerundet wird das Angebot durch eine beinahe vollständige Linkliste der deutschsprachigen Internetseiten, die sich mit Jagdthemen und für Jäger interessantem Inhalt beschäftigen.

Die Fülle und die Aufarbeitung der angebotenen Informationen lassen mich immer wieder gerne auf der Seite „auf die Pirsch gehen“.

Der Durchbruch zu neuen jagdgesetzlichen Regelungen – wie Bewirtschaftung des Schalenwildes und Verbot des Schrotschusses auf Rehwild – kündigte sich 1925 im Sächsischen, 1926 im Thüringischen Landesjagdgesetz und 1934 im Preußischen Jagdgesetz an. Ein alles vereinheitlichendes Jagdgesetz wurde bereits ab 1931 ausgearbeitet und 1934 als Reichsjagdgesetz erlassen. Es schrieb unter anderem die Gründung von Jagdgenossenschaften, die behördliche Abschussplanung und die bestandene Jägerprüfung zur Erlangung eines Jagdscheines vor. Die Jagdwissenschaft erlebte in der Folgezeit einen deutlichen Aufschwung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Jagdwaffen unter Androhung der Todesstrafe eingezogen, die Jagd für deutsche Jäger verboten. Den Besatzungssoldaten wurde hingegen die Jagd als Freizeitbeschäftigung erlaubt. Für sie gab es keinerlei Regeln und Vorschriften. Mit Maschinengewehren und Handgranaten wurden die Reviere leergeschossen, gleichzeitig führte die Lebensmittelknappheit in Deutschland zu starker Wilderei. Bereits 1946 wurden in der britischen Besatzungszone Jägervereinigungen zugelassen. Zudem trat der amerikanische Gouverneur Lucius D. Clay für ein geregeltes, organisiertes Jagdwesen ein. In den Ländern der amerikanischen Zone hob das Militärregierungsgesetz von 1948 das Reichsjagdgesetz auf. In den anderen Besatzungszonen wurde die Jagd und die Entwicklung der Jagdverbände unterschiedlich gehandhabt.

Der Plan eines bundeseinheitlichen Jagdrechts stieß zunächst auf politische und verfassungsrechtliche Bedenken, wurde jedoch konsequent weiterverfolgt. 1949 wurde in Bad Dürkheim der Deutsche Jagdschutz-Verband gegründet, dem sich im Laufe der Jahre alle westdeutschen Landesjagdverbände anschlossen. Am 1. April 1953 trat in der Bundesrepublik das Bundesjagdgesetz – als jagdrechtliches Rahmengesetz – in Kraft. Es kann nur Rahmenvorschriften erlassen, ausführende und ergänzende Vorschriften sind allein Sache der Länder.

In der DDR wurde 1953 das Jagdrecht vom Grundeigentum getrennt und in ein Volksjagdrecht überführt. Die Ausübung bekamen zunächst Jagdgesellschaften übertragen, die unentgeltlich Jagdflächen zur Verfügung erhielten. Die Mitglieder der Jagdgesellschaften entrichteten einen einheitlichen, geringen Mitgliedsbeitrag. Das erlegte Schalenwild war ablieferungspflichtig, die Wildbewirtschaftung erfolgte durch staatliche Forstwirtschaftsbetriebe.

Nach dem Fall der Mauer galten Übergangsregelungen, in der Folge wurden in den fünf neuen Ländern Landesjagdgesetze und weitere jagdrechtliche Vorschriften auf Grundlage des Bundesjagdgesetzes erlassen. Heute wird Jagd nicht nur national, sondern auch international bestimmt. Immer mehr nimmt die Europäische Union auf die jagdrechtlichen und jagdpolitischen Geschicke Einfluß. Die Wahrnehmung der jagdlichen Interessen in der Europäischen Union und im Europarat liegt bei der FACE, dem Zusammenschluß der europäischen Jagdschutzverbände als Vertretung von rund 7 Millionen Jägern.

Heute wird die Jagd in Deutschland von privaten Jägern ausgeübt. Darüber hinaus wird das Jagdrecht in den Staats- und Landesforsten durch die Forstämter ausgeübt oder zum Teil ebenfalls weiterverpachtet. Das Jagdrecht ist fest mit dem Grundbesitz verknüpft.

Inhalte in Teilen aus www.jagd.bz und www.jagd-online.de

Feedback aus Südbaden

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Natürlich freue ich mich immer, wenn meine auf dieser Seite gesammelten Informationen von anderen Jägern genutzt werden. So schreibt mir Olli aus Südbaden: Salut aus dem schönen Südbaden! Anbei schicke ich Euch mal zwei Aufnahmen von einer Kanzel, die wir heute in unserem Revier (Lörrach) gestellt haben. Die habe ich mit einem angehenden Jungjäger zusammen…
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Falko

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Eines Jägers schwerste Stund´kommt mit dem Tod von seinem Hund,der treu ihm diente und begleitetund ihn zu manchem Stück geleitet. Den Herrn verfolgte er mit Blicken,ließ sich auf jede Fährte schicken,scheute weder Schnee noch Regen,war neben ihm auf allen Wegen. Gefährte für die Kinderschar,sie spielten mit ihm wunderbar.Keines hat er je gebissen,wenn sie an ihm…
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Tierseuche: Ein Zaun alleine hilft nicht

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Von Martin Hein 06.10.2020 – 07:00 Uhr Das Risiko, dass die Schweinepest auch im Landkreis auftaucht, wird als hoch eingeschätzt. Der Kreis hat sich vorbereitet, die Jäger vermissen derzeit einen konkreten Alarmplan. Spätestens nachdem die Afrikanische Schweinepest (ASP) am 10. September an einem Wildschweinkadaver in Brandenburg vom Friedrich-Loeffler-Institut nachgewiesen wurde, sind deutschlandweit die Jäger und Behörden in…
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Empfehlenswerte Wild-Kochbücher

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Empfehlenswerte Wild-Kochbücher Kochbüchern werden in der Regel von Meisterköchen geschrieben und enthalten irre raffinierte und komplizierte Rezepte – sonst kauft sie ja keiner. Für mich – und sicher für viele andere – der Grund, warum diese Kochbücher anschliessend im Regal verstauben, weil man den Aufwand einfach scheut. Gewürze, die keiner hat, Zutaten, die man nicht…
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Wildschaden in Maisfeldern

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Wo die Wildsau wütet Von Martin Hein 19.08.2020 – 06:30 Uhr So sah ein Maisfeld auf Sachsenheimer Gemarkung aus, nachdem eine Wildschwein-Rotte dort wütete. 150 bis 200 Euro Schaden können fünf Wildschweine in einer Nacht locker anrichten. Vor der Maisernte sind die Jäger wieder besonders wachsam. Wildschweine haben es jetzt auf den saftigen Mais abgesehen.…
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Immer, wenn du denkst….

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…schlimmer gehts nimmer, findet ein findiger Bürokrat neue Steinchen, die er dir in den Weg werfen kann… Wie wir wissen, gibt es mittlerweile einige lobenswerte Initiativen (in BaWü beispielsweise infrawild), um den Absatz von Wildbret durch den Jäger zu fördern. So soll ja auch die Sekundärproduktion erleichtert werden, d.h. der Jäger soll auch Bratwürste etc.…
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Jagd um jeden Preis?

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Jagd ist Passion. Wir jagen aus Leidenschaft, das Ergebnis unserer Bemühungen ist unter anderem gesundes Wildbret für die Küche. Der Weg bis dahin ist vor allem aber zeit- und kostenintensiv. Im Zuge der drohenden ASP wurden ja viele Forderungen an die Jägerschaft und im Gegenzug dafür Erleichterungen in Aussicht gestellt. Über den diesbezüglichen Sachstand kann…
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Irgendwann ist es genug.

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Es ist schon einige Jahre her, lange bevor die ASP vor unserer Haustür stand. Jagdverband und Teile der Politik warben für Wildbret, die gesunde und umweltverträgliche Alternative zu Produkten aus der Massentierhaltung. Echtes Wildbret bekommt man bei uns in Deutschland nur vom Jäger – das importierte Gatterfleisch aus dem Ausland möchte ich, anders wie die…
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Gastbeitrag: Wie weit wollen wir gehen?

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„Drastische Mittel“ und „Seuchenbekämpfung“ haben nichts mit Jagd zu tun. Wir sind nicht die Erfüllungsgehilfen um „Probleme“ und „Bedrohungen“ mit ethisch fragwürdigen Mitteln zu lösen, die von einer verfehlten Landwirtschaft und einer korrupten, maßlosen Fleischindustrie zu verantworten sind und schliesslich diese nun auch existenziell gefährden. Lebendfallen, Schrotschüsse auf Schwarzwild und gnadenlose Liquidierungen ohne Rücksicht auf…
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Kann dein Hund auch Rinder suchen?

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Der Anruf von Franzi erreichte mich um 12.30 Uhr: „Sucht dein Hund auch Kälber?“…. 
Da es sich bei der Anruferin nicht um eine Jägerin, sondern eine gut befreundete Landwirtin handelte, war klar, dass es sich nicht um Rot- oder Damwild – das in unserer Ecke sowieso nicht vorkommt – drehen konnte, sondern tatsächlich ein Nutztier…
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