Liebe Naturfreunde,

herzlich willkommen bei »Jagd im Stromberg«.

Diese Seite habe ich gemacht, weil ich Ihnen ein Angebot machen und mit Ihnen kommunizieren möchte. Außerdem hoffe ich, dass auch Sie mit mir über diesen Weg ins Gespräch kommen.

Weil ich glaube, dass Sie hier Dinge über die in Wald und Feld lebenden Tiere erfahren, die Sie so vorher noch gar nicht wussten, oder sich noch nicht bewusst gemacht haben.

Weil ich hoffe, endlich mit blöden Vorurteilen wie „Jäger wollen doch nur totschiessen“ aufräumen zu können.

Weil ich Ihnen aufzeigen möchte, dass die Jagd in Deutschland ein unverzichtbares und wichtiges Element des Natur- und Artenschutzes und ein hohes Kulturgut ist.

Genau wie Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer und Reiter nutzen auch wir Jäger die Natur, wofür wir im Rahmen der Jagdpacht sogar bezahlen. Wir wünschen uns ein gemeinsames Miteinander, keine Konfrontation. Miteinander bedeutet aber auch, Rücksicht aufeinander zu nehmen. Darum bitten wir Sie, uns nicht bei der Jagdausübung zu stören oder zu behindern. Auch wir wollen Sie nicht stören oder gefährden oder Ihr Naturerlebnis beeinträchtigen. Sollte Ihrer Meinung nach etwas nicht in Ordnung sein, dann sprechen Sie uns doch einfach an!

Jagd ist aktiver Naturschutz.

Jagd ist ein in Jahrhunderten gewachsenes Kulturgut, das in den Menschen tief verwurzelt ist. Die UNESCO hat die Jagd mit dem Beizvogel als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt.

Jagen heißt, Verantwortung für Mensch und Natur übernehmen. Die Jagd dient gerade jetzt der Erhaltung einer ausgewogenen Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Sie erfüllt nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit einen gesetzlichen Auftrag. Basis der Jagd sind das Wissen, das handwerkliche Können und die Passion jeder Jägerin und jedes Jägers.

Als anerkannter Naturschutzverband kümmern wir Jäger um einen gesunden, nachhaltig bewirtschafteten Wildbestand im Einklang mit den land- und forstwirtschaftlichen Herausforderung. Wir kümmern uns intensiv um die Lebensraumgestaltung und die Biotopverbesserung, um in unserer dichtbesiedelten, intensiv genutzten Kulturlandschaft unserer heimischen Flora und Fauna Nischen für Wildtiere zu erhalten und zu erschaffen. Ausserdem arbeiten viele Jäger ehrenamtlich im Naturschutzdienst und im Wildtierschutz mit.

Jäger sind staatlich geprüfte Naturschützer, das Fach Naturschutz ist auch Prüfungsthema in der Jägerprüfung. Wir kennen die Biologie unserer heimischen Tierarten, auch der Arten, die nicht dem Jagdrecht unterliegen. Wir sind täglich in der Natur, hören, sehen, riechen und schmecken, was um uns herum passiert. Wir sind keine Ideologen oder Politiker, sondern betreiben aktiv praktischen Naturschutz.

Wildtiere in Deutschland schützen und Menschen für die Schönheit und Einzigartigkeit der heimischen Wildtiere begeistern – das ist ein Anliegen der Jägerschaft. Und deshalb setzen wir uns für deren Schutz ein und zwar aktiv in unserer Freizeit und mit unserem Geld. Wir können und dürfen uns nicht aus der Natur raushalten, wir leben mit ihr und nehmen Einfluss, ob wir wollen oder nicht. Aber dieser Einfluss muss mehr und mehr in die positive Richtung gehen. Wir Jäger stehen zu dieser Verantwortung.

Jagd ist nachhaltig.

Jagen bedeutet auch, Beute zu machen. Was nichts anderes heisst, als Tiere zu töten. Viele Menschen kommen heute nicht mehr mit der Nähe zum Tod zurecht – sie können oder wollen keinen Bezug mehr herstellen zwischen dem Reh, Rind und Schwein im Wald und auf der Wiese und dem folienverpackten, bratfertigen Schnitzel. Einen sehr guten Artikel zu dieser sensiblen Thematik hat Michael Lehner verfasst.

Wir Jäger entnehmen nur soviel Wild aus der Natur, wie jährlich nachwächst. So werden zum einen die Populationen nicht gefährdet und zum anderen die Belange der Forst- und Landwirtschaft berücksichtigt.

Wildbret ist ein biologisches Qualitätsprodukt, von dem Greenpeace schreibt:

»Sie wollen Fleisch von glücklichen Tieren? Es soll bio sein, regional erzeugt und auch noch klimaneutral? Kein Problem – essen Sie Wildbret!«

(Greenpeace-Magazin 6.11)

Hier finden Sie mehr Informationen über Wildbret

Daten zur Jagd in Deutschland
  • Es gibt ca. 390.000 Jagdscheininhaber
  • Es gibt ca. 70.000 Jagdreviere
  • Jäger pflanzen jährlich 6.000 km Hecken
  • Jäger legen jedes Jahr 1.700 ha Teichflächen an
  • Jäger legen jedes Jahr 6.300 Feldholzinseln an
  • Jäger legen jedes Jahr 5.700 Streuobstwiesen an
  • Jäger legen jährlich 35.000 ha Wildacker an
  • Jäger hängen jährlich 270.000 Nistkästen auf
  • Jäger leisten jährlich 3.2 Mio Stunden Arbeit
  • Jäger entsorgen unentgeltlich Unfallwild
  • Jäger sind staatlich geprüfte Naturschützer

Aktuelle Daten zur Jagd in Deutschland finden Sie auf den Seiten des Deutschen Jagdverbandes.

Wildes Wissen – frag doch mal den Jäger!

Unter diesem Titel hat die Initiative Für Jagd in Deutschland e.V. eine umfangreiche und stetig wachsende Themensammlung zu allen Aspekten der Jagd, ins Internet gestellt. Die Artikel sind speziell für Nichtjäger und Jäger in Ausbildung geschrieben worden und beantworten viele Fragen – einfach mal reinschauen: wildeswissen.de

Aktuelles von der Jagd

Falko

Eines Jägers schwerste Stund´kommt mit dem Tod von seinem Hund,der treu ihm diente und begleitetund ihn zu manchem Stück geleitet. Den Herrn verfolgte er mit Blicken,ließ sich auf jede Fährte schicken,scheute weder Schnee noch Regen,war neben ihm auf allen Wegen. Gefährte für die Kinderschar,sie spielten mit ihm wunderbar.Keines hat er je gebissen,wenn sie an ihm…
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