Spillwinde PCW 3000 von PortableWinch

Du hast in der Nacht eine grobe Sau im Wald oder am frühen Morgen ein Reh im Steilhang erlegt. Jetzt geht es ans Bergen, und auch wenn man in der glücklichen Lage ist, einen oder mehrere Helfer zu haben – es bleibt harte Arbeit, die einem mit fortschreitendem Alter immer schwerer fällt.

Nachdem mich mein Rücken auch drei Tage nach der Bergung einer 90 Kilogramm schweren Sau noch sehr schmerzhaft an das Ereignis erinnerte, durchforstete ich das Internet nach technischen Hilfsmitteln, um künftig derartigem Unbill aus dem Wege zu gehen. Schnell stiess ich dabei auf die sogenannte Spillwinde – eine tragbare Winde mit Benzinantrieb, deren Seillänge durch das Prinzip der rotierenden Trommel theoretisch unbegrenzt ist. Man kann daher das Wild oder anderes dahin ziehen, wohin man es haben will.

Die Winde wird an einem Baum oder auch am Fahrzeug mittels einer Hebeschlinge befestigt. Dank des Spillprinzips ist die Seillänge unbegrenzt. Das Seil wird an der Last befestigt und das andere Ende wird 3 oder 4 Mal um die Spilltrommel gewunden. Wenn der Motor in Betrieb ist, dreht sich die Trommel automatisch. Zieht man das Seil straff, wird Reibung an der Trommel erzeugt und die Last gezogen. Mit Hilfe von Umlenkrollen geht das sogar über Eck, mit dem Nebeneffekt, dass die Zugkraft sich dabei noch steigern lässt.

Ich habe mich für das Modell PCW 3000 von PortableWinch entschieden. Diese ist mit einem Gewicht von nur 9,5 kg sehr leicht und zugleich mit 700 kg Zugkraft auch leistungsstark genug für alle möglichen Einsatzgebiete. Ausser bei der Wildbergung leistet mir die Winde gute Dienste beim Hochsitzbau, beim Herausziehen von Stangenholz und vielem anderen.

Produktinfo: PortableWinch

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