Die Nitecore P20i befindet sich mitgelieferten Halterung immer griffbereit im Jagdfahrzeug.

Die Nitecore MH23 ist klein und handlich und immer in der Gürteltasche am Mann.

Die Nitecore P20i befindet sich immer griffbereit im Fahrzeug.

An den USB/Thunderbolt-Ports lassen sich drei Geräte laden.

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Es werde und es bleibe Licht…

Kopflampe HC60, Handlampe MH23 und P20i
PowerStation NES300 von Nitecore

Tragbares Licht ist für den Jäger ein kleines, aber umso wichtigeres Zubehör – und das nicht erst, seit die nächtliche Pirschjagd boomt. Kopf- und Handlampen verschiedener Hersteller gibt es in zahlreichen Lichtstärken, Ausführungen und Preisklassen. Alle haben eines gemeinsam – sie benötigen zum Betrieb eine Energiequelle in Form von Akkus oder Batterien.

Dieses kleine, aber entscheidende Detail ist auch der Grund für diesen Artikel. Ich gebe zu, ich bin nicht erst mit zunehmendem Alter etwas vergesslich, was insbesondere das Zubehör betrifft. Der Akku der Wärmebildkamera liegt in der Ladestation zuhause, während sich die Kamera selbst in meinen Händen, natürlich mitten im Revier befindet. Just in dem Moment, in dem sich die angepirschte Sau breit stellt, wird es im Zielfernrohr schwarz…und nein, die Ersatzakkus habe ich nicht etwa in der Tasche, sondern im Handschuhfach meines 1 km entfernt geparkten Autos.

Die Nitecore PowerStation NES300, die Kopflampe HC60 und die Taschenlampen P20i und MH23.

Nachdem ich für mein Sammelsurium an Kopf- und Taschenlampen ein ebenso großes Sortiment unterschiedlichster Batteriegrößen benötige – die dann im entscheidenden Moment entweder leer, ausgelaufen oder gar nicht vorhanden sind – habe ich beschlossen, meinen diesbezüglichen Gerätepark auf ein System umzustellen, welches über ein einheitliches Energiemanagement verfügt.

Ich hatte mir schon vor längerer Zeit die Nitecore HC60 Kopflampe angeschafft – die guten Erfahrungen mit selbiger haben mich dazu bewogen, in diesem System zu bleiben und auch die Taschenlampen von Nitecore zu nutzen. Im Jagdfahrzeug befindet sich somit in einer speziellen mitgelieferten Halterung die P20i, am Gürtel trage ich die kompakte MH23. Alle diese Lampen können über ein USB-Kabel geladen werden, entweder zuhause am Stromnetz, im Auto oder über eine Powerbank oder die PowerStation, auf die ich später noch zu sprechen komme.

Über die technischen Details der Lampen möge man sich auf der Webseite von Nitecore informieren  – es gibt für jeden erdenklichen Einsatzzweck das entsprechende Produkt. Gemeinsam ist allen – meine Erfahrungen beziehen sich dabei ausdrücklich auf die drei genannten Modelle – eine wirklich hochwertige Verarbeitung, eine komfortable Handhabung und, mein Hauptargument, das wirklich gute Energiemanagement. Die Lampen lassen sich sowohl mit den Akkus von Nitecore wie auch mit Batterien betreiben. Dass die Akkus von Nitecore eine spezielle Schaltung aufweisen, mag für den einen oder anderen ein Nachteil sein, mich hat das bislang nicht gestört – ich gebe nach schlechten Erfahrungen mit Akkus von Drittanbietern lieber ein paar Euro mehr für die Originale aus.

An die Nitecore Powerstation NES300 lassen sich auch Geräte mit Netzstecker/220V, wie hier das Ladegerät von Makita, anschliessen.

Am besten ist es, wenn sich das für die Jagd notwendige Zubehör dort befindet, wo man es erst gar nicht vergessen kann – bei mir ist das mein Jagdfahrzeug. Ersatzakkus und Ersatzbatterien vergesse ich, wie bereits erwähnt, regelmässig zuhause. Auch diverse Powerbanks, die ich mir mittlerweile angeschafft habe, sind entweder nie da wo ich sie brauche oder wenn doch, dann leer. Die Nitecore-Produkte hingegen lassen sich ohne spezielles Ladegerät einfach per USB-Kabel im Auto laden.

Da ich für Revierarbeiten auch auf akkubetriebene Geräte – hauptsächlich von Makita – setze, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, auch deren Akkus im Revier aufladen zu können. Einen benzinbetriebenen Generator wollte ich aufgrund von Größe und Gewicht allerdings nicht mitführen. Bei der Recherche nach Alternativen stiess ich auf die sogenannten Powerstations von Nitecore. Diese bieten neben Anschlüssen im USB- und Thunderbolt-Format auch eine Ladebuchse für ein Gerät mit Netzkabel und 220V-Anschluss. Ich habe mich für das kleinere NES300 entschieden, das mir von der Leistung her ausreicht, da ich nicht mehrere Tage vom Stromnetz getrennt bin. Mit der Powerstation lassen sich fast alle akkubetriebenen Geräte – Laptop, iPad, iPhone, Taschenlampen und vieles andere mehr – mit Energie versorgen. Die Powerstation selbst lädt man am besten zuhause am 220-Volt-Netz – alternativ kann man aber auch über den Zigarettenanzünder laden.

Fex Ott, Juli 2021

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